Die Illusion vom schnellen Job

Outplacement-Kandidaten suchen durchschnittllich 24,8 Wochen, bis sie einen neuen Job gefunden haben. Das ergab die jährliche Statistik des Outplacement & Talent Mobility-Unternehmens Lee Hecht Harrison. Die Statistik erfasst 100 Kandidaten, die zuletzt beraten wurden.

Ein halbes Jahr auf Jobsuche

Lee Hecht Harrison | OTM - Erich Neptia

Lee Hecht Harrison | OTM – Geschäftsführer Erich Nepita

Die lange Dauer liegt meist am mehrstufigen Prozess. Zwischen dem Versenden der Unterlagen, Interviews bei Personalberatern, mit Personalverantwortlichen und dem neuen Chef liegen oft mehrere Wochen. Dazu kommen noch Tests und Assessmentcenter oder Verhandlungen und Rücksprachen mit Rechtsanwälten. Außerdem wird Vorbereitungszeit für das Erarbeiten von Karriereziel, Marketingplan, Lebenslauf, sowie eines Linkedin- und Xingprofils benötigt.

Folgender Artikel liefert Antworten auf die Fragen:

  • Wer ist betroffen?
  • Woher kommt der neue Job?

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Trend zur Selbständigkeit

12 der 100 Kandidaten machten sich nach dem Outplacement selbständig. Dieser Wert ist im langjährigen Vergleich gestiegen. Vier von zehn Kandidaten waren vor dem Personalabbau im non-Management tätig. Eine Mehrheit von 42 Personen fand auch danach in diesem Bereich einen Job. Von 32 Abteilungsleitern waren hingegen danach nur 22 auf gleicher Ebene tätig.